4.Quartal

Einsatz 92/2018

Datum: 07.11.2018

Alarm: 22:45 / Dauer: 3 Std.

Miltenberg

Brand; Scheunenbrand – Stahl

 


Einsatz am: 07.11.2018
Einsatz Nr.: 91
Zeit: (Anfang/Ende) 22:45 – 02:00
Einsatzstelle: Miltenberg
Art des Einsatzes: Brand; Scheunenbrand – Stahl

Dienststellen: Stärke: Gerät:
FF Kleinheubach 22 ELW, LF 16/12, DLK 23/12 CS, TLF 16/25, MZF, Vers.-LKW
FF Miltenberg
FF Breitendiel
FF Großheubach

Bericht:

Scheunenbrand in Miltenberg am 07.11.2018

Miltenberg | Am Mittwochabend gegen 22.20 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung über einen Scheunenbrand an der Kreisstraße MIL 5 ein.Als die erste Streife eintraf, stand die Scheune, in der auch ca. 25 Rinder untergebracht waren, bereits im Vollbrand. Teile des Daches waren schon eingestürzt. Die Rinder konnten die Scheune glücklicherweise über einen rückwärtigen Teil verlassen und gelangten so auf eine Koppel.Während der Brandbekämpfung stürzten weitere Teile des Dachstuhles ein. Der Sachschaden dürfte mindestens im fünfstelligen Euro-Bereich liegen.Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen übernommen.

Bilder:

www.meine-news.de

Video:

www.main-netz.de


 

Brand einer Scheune in Miltenberg – Neue Informationen und Bilder danach!

Was passiert eigentlich nach einem Brand? Inzwischen waren Brandermittler der Kriminalpolizei Aschaffenburg zwei mal vor Ort. Einmal mit zwei Mann, dann zu dritt mit einem Suchhund.

Es ist interessant, deren Arbeit mitzuerleben. Allerdings lange nicht so schön wie im Fernsehen. Im Matsch herumlaufen, überall noch starker Brandgeruch, ein mühsames Geschäft.

Zeitweise wurde unter Trümmern gesucht, ich wäre da nicht rein gegangen! Selbst heute ist der Brandgeruch immer noch intensiv.

Die Fachleute gehen sehr systematisch an die Sache heran. Es wird nach möglichen Brandursachen gesucht. Letztlich geht es nach dem Ausschlussprinzip.

Wenn keine nachvollziehbare „natürliche“ Ursache gefunden wird, besteht der starke Verdacht, dass es Brandstiftung war. Das endgültige Ergebnis in diesem Fall steht noch aus bzw. ist den Betroffenen noch nicht mitgeteilt worden.

Fazit: Spurensuche ist bei weitem nicht so einfach wie man das im Fernsehen sieht, und dauert sehr lange. Leider ist nach 90 Minuten Spielfilmzeit in der Realität weder die Spurensuche abgeschlossen, noch die Ursache geklärt, geschweige denn ein Täter gefunden.

Ich glaube, wenn ich das nächste Mal einen Brand im Fernsehen sehe, werde ich den Brandgeruch wieder in der Nase haben. Welche Zerstörung ein Feuer anrichtet, sehen Sie auf den Bildern.

Bilder:

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